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3D-Druck mit ausgefeilter Dosiertechnik

Das Liquid Additive Manufacturing ist mittlerweile ein etabliertes 3D-Druck-Verfahren. Neue Möglichkeiten für die Anwender schafft die Kombination von innovativer Anlagentechnik mit kombinierbaren Druckmaterialien. In einem Druckvorgang können dadurch funktionale Bauteile im MATERIALMIX gefertigt werden.

Bild 1. 3D-Druck-Anlage mit mehreren Dosierköpfen zum Druck von Materialmix-Bau­teilen

Additive Fertigungsverfahren eröffnen bisher ungekannte konstruktive und gestalterische Möglichkeiten und haben sich industriell fest etabliert. Einen weiteren Entwicklungsschub erhält die gemeinhin als 3D-Druck bezeichnete Technik durch die Verwendung zusätzlicher Materialien sowie Materialkombinationen in einem Druckprozess. Auf diese Weise lassen sich funktionale Strukturen integrieren und somit komplexe Bauteile mit neuen Eigenschaftskombinationen in einem ressourcenschonenden Fertigungsprozess herstellen.

 

Speziell für den Druck von Flüssigmaterialien und Multimaterial-Designs hat das schweizerische Unternehmen Infotech nun eine voll automatisierte Anlage konzipiert. Dank paralleler Dosierköpfe können in einem Druckschritt unterschiedliche Materialien verwendet werden. Die 3D-Druck-Anlage basiert auf dem Modell ›IP-500 Desktop‹, das in der Industrie bereits als Entwicklungsanlage zum Einsatz kommt. Dank ihrer Integrierbarkeit in größere Dosierzellen wird die Anlage auch in der Fertigung verwendet. Das Besondere an der Anlagenkonstruktion ist ihre Mehrachsigkeit (Bild 1). Bis zu drei Dosierachsen können parallel genutzt werden. Jede Achse lässt sich zudem mit einer anderen Ventiltechnik ausstatten.

 

Damit die verschiedenen Dosierventile schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können, steht eine Universalschnittstelle zur Verfügung. Je nach den Eigenschaften der Dosiermedien und den zu dosierenden Strukturen finden Jetventile, Druck-Zeit-Ventile oder Schneckendosiersysteme Verwendung. Sehr feine Strukturen mit Wandstärken von 250 µm und weniger lassen sich mit speziellen Mikrodosierventilen erreichen. Die Segmentierung der Struktur und die Zuweisung an die einzelnen Dosierventile ist im STL-Modell hinterlegt und wird von der Slicer-Software korrekt im Dosierpattern umgesetzt.

 

Paralleles Drucken von bis zu drei Materialien  
Der Druckprozess ist mit Freiformverfahren wie der Materialextrusion von Pasten oder dem Material-Jetting vergleichbar. Durch die drei Dosierachsen können drei unterschiedliche Materialien parallel für die Fertigung eines Bauteils eingesetzt werden. Die Dosierung der flüssigen Materialien erfolgt bei Raumtemperatur. Ein Aufwärmen des Bauteils oder Materials ist nicht notwendig. Das ist im Vergleich zu anderen Verfahren wie dem Filamentdruck ein Vorteil, da es den Prozess vereinfacht und zusätzlich für Energieeinsparungen sorgt. [...]

 

 

Hersteller:
INFOTECH AG  
CH-4500 Solothurn
Tel. +41 32 626 86 00
sales@infotech.swiss
www.infotech.swiss

 

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA
D-86949 Windach
Tel. +49 8193 9900-0
nfo@delo.de
www.delo.de

 

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