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Funktionalisierte Otoplastiken volladditiv herstellen



Additiv gefertigte Otoplastik mit Drucksensor als Funktionsdemonstrator

Mittels additiver Fertigung und Digitaldruck lassen sich komplex geformte Schaltungsträger herstellen. Deren automatisierte 3D-Bestückung mit elektronischen Komponenten erlaubt die Fertigung individuell angepasster Systeme.

 

Otoplastiken bezeichnen die in der Medizintechnik verwendeten, individuell an den Patienten angepassten Ohrstücke, die beispielsweise für die Träger von Hörgeräten angefertigt werden. Hier kommen heute bereits Verfahren der additiven Fertigung zum Einsatz. Die Integration zusätzlicher Funktionen bietet dabei Möglichkeiten für völlig neue Anwendungen wie zum Beispiel die nichtinvasive und kontinuierliche Messung des Blutdrucks. Bild 1 zeigt beispielhaft eine additiv gefertigte Otoplastik als Demonstrator.

 

Sowohl additive Verfahren zur Herstellung von 3D-Objekten als auch Verfahren zur Herstellung von Leiterbahnen auf 3D-Oberflächen mittels digitaler Drucktechnologien bieten heute eine zunehmende technologische Reife, sodass sich immer mehr mögliche Einsatzbereiche ergeben. Die Kombination dieser Technologien für neuartige 3D-Schaltungsträger stellen in zahlreichen Anwendungen eine vielversprechende Alternative zu planaren Schaltungsträgern dar, die in individualisierten, miniaturisierten Baugruppen heute oftmals noch manuell verarbeitet werden. Die Herausforderung liegt dabei in der Berücksichtigung und Kombination der Anforderungen der jeweiligen Technologien.

 

Additive Fertigung der Grundkörper

Unter den verfügbaren additiven Fertigungsverfahren zeichnet sich Digital Light Processing (DLP) als eine Art der Stereolithografie (SLA) vor allem durch eine hohe Genauigkeit aus. Ähnlich wie bei SLA erfolgt die Herstellung der Grundkörper aus einem flüssigen UV-lichtsensitiven Harz durch Fotopolymerisation. Im Gegensatz zu SLA, wo die schichtweise Belichtung und Aushärtung des Harzes durch einen scannenden Laserstrahl erfolgt, wird das Harz bei DLP durch UV-LEDs schichtweise flächig belichtet (Bild 2). […]

 

Forschungseinrichtung

Hahn-Schickard-Gesellschaft

für angewandte Forschung e.V. 

www.hahn-schickard.de

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