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KI als Messzeitturbo in der Röntgenmikroskopie

Lange galt die Röntgenmikroskopie für die Qualitätssicherung in der Fertigung als nicht geeignet. Jetzt erhöhen KI-basierte Verfahren der Bildrekonstruktion den Durchsatz um den Faktor 100. So lassen sich die Vorteile des Verfahrens auch für At-line-Anwendungen nutzen.

Die Röntgenmikroskopie von Zeiss macht es möglich, das Innere von Proben in hoher Auflösung zu analysieren und zu messen. Dabei wird die Probe nicht zerstört Quelle: Zeiss

Das Innere von Proben in hoher Auflösung analysieren und messen, ohne die Probe dabei zu zerstören – für viele Szenarien in Forschung, Schadensanalyse und Qualitätssicherung ist das ein Traum (Bild 1). Schließlich lassen sich so nicht nur einzelne Bestandteile, sondern Objekte in Gänze analysieren. Dies gilt sogar, wenn sie sich verändern, also in situ. Dieses ideale Szenario wird mithilfe der Röntgenmikroskopie möglich, insbesondere mit der patentierten ›Resolution at a Distance‹-Technologie (RaaD), die in der ›Xradia Versa‹-Produktfamilie von Zeiss zum Einsatz kommt. Sie ermöglicht hochauflösende 3D-Röntgenaufnahmen, auch von großen und dichten Bauteilen.

 

Doch für die industrielle Qualitätssicherung hatte selbst diese fortschrittliche Röntgenmikroskopie-Technologie einen Haken: Weil stets nur ein kleiner Bereich in hoher Auflösung auf einmal aufgenommen werden kann und für das Abdecken der ganzen Probe viele Einzelaufnahmen nötig sind, konnte sich die Messzeit auf dutzende Stunden ausdehnen. Für eine routinemäßige und produktionsbegleitende Anwendung für die Qualitätssicherung von Teilen in hoher Zahl ist das nicht praktikabel. Mit der neuen Version ›Xradia Versa 630‹ macht Zeiss dem Kompromiss zwischen hoher Auflösung und langen Messzeiten oder niedriger Auflösung und kurzen Messzeiten ein Ende. Dies gelingt mit leistungsstarken KI-basierten Bildrekonstruktionsverfahren wie ›Deep Scout‹ und ›DeepRecon Pro‹.

 

HERSTELLER

Carl Zeiss IQS Deutschland GmbH

D-73447 Oberkochen

Tel. +49 7364 20 6337

www.zeiss.de/imt

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