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Mehr als nur Uhrenindustrie

Auftakt zur 16. EPHJ-EPMT-SMT mit dem Health Valley im schweizerischen Biel: Auch in einem für die Schweizer Uhrenindustrie schwierigen Marktumfeld setzt sich die internationale Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT als führende Messeplattform in Szene. Für die diesjährige Vorpräsentation der Fachmesse wählten die Messeveranstalter Biel, Sitz des Verbands der schweizerischen Uhrenindustrie und an der Schnittstelle von West- und Deutschschweiz gelegen. Anwesend waren Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbands der schweizerischen Uhrenindustrie, Juliette Lemaignen, Operations Manager des Health Valley, und Roderich Hess, CEO von Cendres+Métaux.

 

Trotz einer ungewissen Zukunft der Uhrenbranche zeigte sich die Messemacher optimistisch: Die bereits reservierte Ausstellungsfläche ist so groß wie im Vorjahr. Erwartet werden mehr als 800 Aussteller. »In meinen Gesprächen mit vielen Unternehmern konnte ich Signale ausmachen, die auf das Ende eines ungünstigen Zyklus für die Uhrenindustrie deuten. Dank der neuen Anforderungen an Swiss Made erwarten uns vielleicht bessere Zeiten«, hofft Alexandre Catton, Projektleiter der Messe. Neben der Schweiz sind 16 weitere Länder vertreten, aus denen rund 20 Prozent der angemeldeten Aussteller stammen.

 

Ein Viertel der Aussteller kommt aus der Deutschschweiz, hauptsächlich aus den Kantonen Bern, Zürich und Solothurn. Insgesamt werden 20.000 Besucher aus rund 60 Ländern erwartet: CEOs, Einkaufs-, Marketing- sowie Forschungs- und Entwicklungsleiter, Händler, Designer, Entwickler sowie Fertigungstechniker. Ob sie nun in der Uhrmacherei, Juwelierkunst, den Mikrotechnologien oder der Medizintechnik tätig sind, eine Gemeinsamkeit verbindet sie alle: das Streben nach Präzision und Innovationskraft. So zählt die Schweiz mehr als 300 Medizintechnik-Unternehmen, für die sich die EPHJ-EMPT-SMT als interessante Plattform anbietet. Entsprechend gehört in diesem Jahr die Kooperation mit dem Health Valley zu den Schwerpunkten der Veranstaltung. Im Health Valley, das von Genf bis nach Bern reicht, sind etwa 1000 Unternehmen und Forschungszentren aus den Bereichen Biotechnologie und Life-Sciences angesiedelt. »Auf der Messe umfasst unser Cluster mehrere Start-ups und Medtech-Unternehmen«, so Juliette Lemaignen, Operations Manager Health Valley. »Sie haben die Möglichkeit, mit den anderen Messeteilnehmern Kooperationen einzugehen und Synergien auszuloten, denn die Uhrenindustrie und die Medizintechnik haben eine gemeinsame Geschichte, die heute ein neues Kapitel beginnt.«

 

Auf dem Programm der bekannten runden Tische stehen wieder Diskussionen, die sich mit aktuellen Fragen befassen. So beschäftigt sich die Uhrenindustrie auch mit der Notwendigkeit, das Entwicklungsmodell der schweizerischen Uhrendindustrie neu zu überdenken. Zu den namhaften Gästen zählt auch der Uhrmachermeister Dominique Renaud. Ebenfalls thematisiert werden die neuen Materialien und Veredelungsverfahren, die allmählich in der Uhrenfertigung Einzug halten. Auch die Lasertechnik sowie der 3D-Druck von Metallteilen gehören wieder zu den Topthemen. Beleuchtet wird ebenfalls die Ausbildung der Fachkräfte, die für entsprechende Prozesse erforderlich sind. Ein runder Tisch betrachtet die Förderung des Health Valley und dessen Bedeutung für die Schweiz. Auch die Weiterentwicklung des 3D-Drucks in Richtung 4D wird thematisiert: Handelt es sich bei der 4D-Modellierung um eine Zukunftsvision, oder ist sie bereits Realität? Kann man 3D-Druckobjekten eines Tages eine mehr oder minder lebendige und entwicklungs­fähige Form verleihen? Die Frage bleibt offen und wird sicher Gegenstand spannender Diskussionen zwischen den Fachleuten im Palexpo sein.

 

Veranstaltet wird ferner ein runder Tisch für Nachwuchskräfte, die sich für die Uhrmacherei und Juwelierkunst interessieren oder diesen Weg bereits eingeschlagen haben. Wie in den vergangenen Jahren wird von der Messegesellschaft wieder der ›Grand Prix der Aussteller‹ ausgelobt, der besondere Innovationen würdigt. Dass die Messe und ihre Aussteller auf eine lebendige Historie zurückblicken können, zeigt auch der Familienbetrieb Vuichard Michel SAS, der bereits seit 2011 auf der Ausstellung präsent ist und in diesem Jahr dort sein 50. Jubiläum feiert. Der renommierte Betrieb wird im Segment EPMT ausstellen, das insbesondere der Mikrotechnik und der Präzisionsbearbeitung gewidmet ist. Damit zeigt das Unternehmen seine Absicht, noch mehr Kunden aus den an die Uhrenherstellung angrenzenden Bereichen zu gewinnen, da es vor allem über seine Genfer Filiale Nano Cut, die ausschließlich Produkte der Uhrenindustrie verkauft, bereits stark auf diesem Markt vertreten ist.

 

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