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Diamantbeschichteter Serien-Messtaster

›Diamond!Scan‹-Messtaster für präzise Messergebnisse, weil sie weder durch den Kontakt mit harten Materialien abgenutzt noch durch Materialrückstände weicher Werkstücke verunreinigt werden (Quelle: Carl Zeiss 3D Automation GmbH)

Zum Scannen extrem harter und weicher Materialien: Carl Zeiss 3D Automation mit Sitz in Aalen und Dutch Diamond Technologies aus Cuijk, Niederlanden, haben einen diamantbeschichteten Messtaster für Serienmessungen auf Koordinatenmessgeräten entwickelt. Der Hauptvorteil gegenüber herkömmlichen Rubin- und Siliziumnitrid-Tastern: Er soll auch beim Scannen extrem harter und weicher Materialien über einen langen Zeitraum hinweg präzise Messergebnisse liefern.

 

An der Spitze jedes Messtasters für Koordinatenmessgeräte sitzt eine Kugel mit einem Durchmesser zwischen 0,12 und 12 mm. Sie gleitet über die Oberfläche des Werkstücks und sammelt dabei die Koordinaten für den Abgleich der tatsächlichen Geometrie mit den Soll-Werten. Besteht diese Kugel aus Rubin oder Siliziumnitrid, verliert sie mit der Zeit an Rundheit, wenn sie mit sehr harten oder sehr weichen Materialien in Kontakt kommt. Umgekehrt trägt die Rubin- oder Siliziumnitrid-Kugel von weichen Werkstücken geringfügig Material ab. Dieses lagert sich dann auf der Kugel ab und beeinträchtigt so deren Rundheit. Beide Effekte verfälschen mit der Zeit die Messergebnisse.

 

Zudem müssen diese Taster regelmäßig gereinigt und häufig durch neue Taster ersetzt werden, wenn extreme Materialien vermessen werden. Das kostet Zeit und Geld, denn die Maschine kann während des Auswechselns und erneuten Einmessens des Werkstücks nicht produktiv genutzt werden. Die Messung von Einzelpunkten verformt den Taster weniger schnell, jedoch dauert entweder die Messung länger oder die Messunsicherheit steigt.

 

Bei den von Zeiss und Dutch Diamond Technologies gemeinsam entwickelten Tastern der Marke ›Diamond!Scan‹ soll die Überprüfung und Reinigung entfallen, weil nach Angabe der Hersteller kein Material an deren Oberfläche haften bleibt. Die Taster behalten so lange Zeit ihre ursprüngliche Form, wodurch ein Auswechseln nicht mehr nötig ist. Weil sich das Scannen von Werkstücken nicht mehr nachteilig auf die Genauigkeit auswirkt, besteht auch keine Notwendigkeit mehr, die Messpunkte einzeln zu erfassen. Somit kann der Durchsatz des Koordinatenmessgeräts gesteigert werden.

 

Interessant sind die diamantbeschichteten Taster vor allem für das Scannen von weichen Materialien wie Aluminium. Für harte Materialien wie Keramik eignen sich Volldiamanttaster nach wie vor am besten.

 

Im Gegensatz zu den Volldiamant-Tastern, bei denen die gesamte Kugel aus dem Mineral besteht, verfügen diamantbeschichtete Taster über eine Keramikkugel, deren Oberfläche mit Diamant beschichtet wird. Weil damit geringere Materialkosten verbunden sind und die Kugel nicht einzeln geschliffen werden muss, stellen sie eine kostengünstigere Alternative zu Volldiamant-Tastern dar. Zudem verfügen die diamantbeschichteten Taster über eine höhere Rundheit von unter 150 nm.

 

›Diamond!Scan‹-Taster sind in den Durchmessern 2,1 und 5 mm erhältlich. Weitere Größen sollen folgen.

 

Hersteller:
Carl Zeiss 3D Automation GmbH
73431 Aalen 
Tel. +49 7361 6336-0
Fax +49 7361 6336-29
www.zeiss.com