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Mikrosystemtechnik

04.10.2022 | Mikroantriebstechnik | Fraunhofer IPMS

Miniaturisierung spart Energie

Neue Entwicklungen in der Industrie- und Produktionskontrolle. Die vom Dresdner Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelten mikromechanischen Systeme unterstützen die fortlaufende Miniaturisierung von Bauelementen und Geräten, ohne die kaum eine wachstumsstarke technische Branche mehr auskommt. Die neuesten Entwicklungen…[mehr]

12.07.2022 | Mikromontage | Panacol

Wieder ablösbarer Edge Bonder

Elektronische Bauteile fixieren und befestigen. Einen wieder ablösbaren Edge Bonder, speziell für die Unterhaltungselektronik, hat Panacol aus Steinbach/Taunus, entwickelt. Neben der Überarbeit- und Reparierbarkeit ist das Hauptmerkmal des schwarzen Klebstoffs ›Structalit 5705‹, dass er bei Anregung mit UV-Licht gelb fluoresziert, um eine möglichst…[mehr]

22.06.2022 | MST/MEMS/MOEMS | Fraunhofer IZM

Auf Spurensuche

Roboter mit flexibler Sensorhaut. Um im Meer versunkene Kriegsgeschosse zuverlässig zu detektieren, kommen bislang Spezial-U-Boote zum Einsatz. Für enge und schwer erreichbare Stellen übernehmen allerdings noch immer geschulte Spezialtaucher diese komplexe und teilweise gefährliche Aufgabe. Ein deutsches Forschungskonsortium unter Beteiligung des…[mehr]


Trumpf pusht Quanten-Start-up



Eine Ingenieurin von Q.ant bereitet einen photonischen Chip für den nächsten Arbeitsschritt vor (Quelle: Trumpf Group)

Einstieg in die Entwicklung von Quantencomputer-Chips. Das Unternehmen Trumpf steigert sein Investment in die 100-prozentige Tochtergesellschaft Q.ant um einen zweistelligen Millionenbetrag. Ist Q.ant bereits in die Entwicklung eines industriellen Quantensensors gemeinsam mit dem Unternehmen Sick eingestiegen, kann das Start-up nun die Entwicklung und Produktion von Quantencomputer-Chips vorantreiben. Dazu hat Q.ant ein Photonik-Chip-Verfahren entwickelt, mit dem sich spezielle Lichtkanäle auf gewöhnliche Silizium-Chips aufbringen lassen. Durch dieses Verfahren lassen sich die heute etablierten elektronischen Großrechner um Prozessoren erweitern, die mit modernster Quantentechnologie arbeiten.

 

Einsatz in gewöhnlichen Rechenzentren

 

»Wir konnten in verschiedenen Testszenarien belegen, dass sich mit unserer Technologie Quantencomputer-Chips in Zukunft auch in gewöhnlichen Rechenzentren einsetzen lassen, weil sie weder eine besonders aufwändige Kühlung noch eine vibrationsfreie Umgebung benötigen. Unser Herstellungsverfahren ist im Vergleich zu anderen Quantencomputer-Plattformen einfach und ermöglicht die Erzeugung von vielen Quantenbits. Diese elementaren Recheneinheiten brauchen die Quantencomputer in großer Anzahl, um besonders leistungsfähig zu sein. Aus technologischer Sicht haben wir damit einen großen Wettbewerbsvorteil. Wir sind derzeit mit strategischen Partnern aus verschiedenen Industrien im Gespräch, um schnellstmöglich Anwendungen in die Praxis umzusetzen«, sagt Michael Förtsch, CEO von Q.ant. Das Start-up mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen arbeitet mit Chipherstellern, IT-Ausrüstern und internationalen Industrieunternehmen zusammen. Bis Ende des nächsten Jahres will Q.ant 120 Mitarbeiter beschäftigen, heute sind es rund 20.

 

Herstellung bei Trumpf Photonic Components geplant

 

Weitere Investitionen plant Trumpf auch in sein 100-prozentiges Tochterunternehmen Trumpf Photonic Components mit Sitz in Ulm. Dort sollen die Quantencomputer-Chips von Q.ant später in Produktion gehen. Dafür plant Trumpf die in Ulm bereits bestehenden Reinraumproduktionsanlagen für Laserdioden um Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Quantencomputer-Chips zu ergänzen. »Als etablierter Hersteller von Komponenten für die Halbleiterbranche besitzen wir fundiertes Know-how, ein starkes Partnernetzwerk und eine hochmoderne Fertigungsumgebung. Wir bieten damit die optimalen Voraussetzungen für die Produktion von Quantencomputer-Chips«, sagt Berthold Schmidt, Managing Director von Trumpf Photonic Components. Bis Ende des Geschäftsjahrs im Juni 2022 soll es Q.ant gelingen, Chip-Komponenten für Quantencomputer zu entwickeln, die jeweils Quanten erzeugen, führen und manipulieren können. Im Anschluss soll der erste Prototyp eines Quantencomputer-Chips entstehen. Ziel ist es, in spätestens fünf Jahren einen voll funktionsfähigen Quanten-Chip zu entwickeln, der heutige Computer ergänzt und leistungsfähiger macht.

 

Unternehmen:
Q.ANT GmbH
D-70565 Stuttgart
www.qant.de
www.trumpf.com

 

 

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26.01.2022 | MST/MEMS/MOEMS | Technische Hochschule Ingolstadt

Sintern mit Kupfer-Flakes

Kupfer verfügt über vergleichbare elektrische und mechanische Eigenschaften wie Silber. Das Partikelsintern mit Kupfer für die Leistungselektronik stellt eine wirtschaftliche Alternative dar. Dabei sind jedoch einige Herausforderungen zu bewältigen.

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12.07.2021 | Lasermikrobearbeitung | LPKF

Hochfrequenztechnik in Glas

Um Elektroniksysteme für Hochfrequenzanwendungen zu realisieren, wurde in einem Verbundprojekt ein neuartiger Technologiebaukasten für das Sensor-Packaging geschaffen. Glasinterposer sollen dabei mehrere Chips zu einem multifunktionalen System-in-Package verbinden. Um im Umfeld des Internets der Dinge wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen auch…[mehr]

16.09.2019 | Mikrozerspanung | LT Ultra | Carl Zeiss Jena | TU Berlin

Ultrapräzise Maschinen für hybridoptische Elemente

Gekrümmte diffraktive Optiken werden zur Miniaturisierung spektroskopischer Systeme eingesetzt, die Herstellung der Replikationsmaster ist jedoch langwierig und kostenintensiv. Mehr Freiheiten im optischen Design bietet die flexible Ultrapräzisions­zerspanung, sie erfordert allerdings die präzise Beherrschung von Maschine und Prozess.

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