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Mikrosystemtechnik

05.02.2021 | Messtechnik | Q.ant

Erster industrieller Quantensensor

Kooperationsvertrag zur Entwicklung industrieller Quantensensoren: Das Stuttgarter Start-up-Unternehmen Q.ant ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Trumpf aus Ditzingen und wird künftig zusammen mit dem Sensorik-Spezialisten Sick aus Waldkirch an der Entwicklung quantenoptischer Sensoren arbeiten. Vertreter der beiden…[mehr]

04.06.2020 | Mikrostrukturtechnik | Delo

Damit es flüssig läuft

Industrieller 3D-Druck: Mit der Weiterentwicklung seiner Flüssigmaterialien bietet Delo, Windach, neue Möglichkeiten auf dem Feld des Liquid Additive Manufacturing. Die Hochleistungs­materialien erfüllen verschiedene Funktionen wie zum Beispiel Transparenz oder Flexibilität und lassen sich in einem Druck­vorgang mit­einander kombinieren. Wie der…[mehr]

27.02.2019 | Mikroantriebstechnik | Faulhaber

Kompakter Encoder mit Zusatzfunktion

Portfolios an integrierten Encodern erweitert: Faulhaber, Schönaich, hat mit dem ›IEH3-4096 L‹ einen kompakten, integrierten Encoder mit Line Driver auf den Markt gebracht. Bereits die bestehenden Produkte ›IEH2-4096‹ mit zwei Kanälen und ›IEH3-4096‹ mit einem weiteren Indexkanal sind kompakt. Integriert in die edelmetall­kommutierten…[mehr]


Trumpf pusht Quanten-Start-up



Eine Ingenieurin von Q.ant bereitet einen photonischen Chip für den nächsten Arbeitsschritt vor (Quelle: Trumpf Group)

Einstieg in die Entwicklung von Quantencomputer-Chips. Das Unternehmen Trumpf steigert sein Investment in die 100-prozentige Tochtergesellschaft Q.ant um einen zweistelligen Millionenbetrag. Ist Q.ant bereits in die Entwicklung eines industriellen Quantensensors gemeinsam mit dem Unternehmen Sick eingestiegen, kann das Start-up nun die Entwicklung und Produktion von Quantencomputer-Chips vorantreiben. Dazu hat Q.ant ein Photonik-Chip-Verfahren entwickelt, mit dem sich spezielle Lichtkanäle auf gewöhnliche Silizium-Chips aufbringen lassen. Durch dieses Verfahren lassen sich die heute etablierten elektronischen Großrechner um Prozessoren erweitern, die mit modernster Quantentechnologie arbeiten.

 

Einsatz in gewöhnlichen Rechenzentren

 

»Wir konnten in verschiedenen Testszenarien belegen, dass sich mit unserer Technologie Quantencomputer-Chips in Zukunft auch in gewöhnlichen Rechenzentren einsetzen lassen, weil sie weder eine besonders aufwändige Kühlung noch eine vibrationsfreie Umgebung benötigen. Unser Herstellungsverfahren ist im Vergleich zu anderen Quantencomputer-Plattformen einfach und ermöglicht die Erzeugung von vielen Quantenbits. Diese elementaren Recheneinheiten brauchen die Quantencomputer in großer Anzahl, um besonders leistungsfähig zu sein. Aus technologischer Sicht haben wir damit einen großen Wettbewerbsvorteil. Wir sind derzeit mit strategischen Partnern aus verschiedenen Industrien im Gespräch, um schnellstmöglich Anwendungen in die Praxis umzusetzen«, sagt Michael Förtsch, CEO von Q.ant. Das Start-up mit Sitz in Stuttgart-Vaihingen arbeitet mit Chipherstellern, IT-Ausrüstern und internationalen Industrieunternehmen zusammen. Bis Ende des nächsten Jahres will Q.ant 120 Mitarbeiter beschäftigen, heute sind es rund 20.

 

Herstellung bei Trumpf Photonic Components geplant

 

Weitere Investitionen plant Trumpf auch in sein 100-prozentiges Tochterunternehmen Trumpf Photonic Components mit Sitz in Ulm. Dort sollen die Quantencomputer-Chips von Q.ant später in Produktion gehen. Dafür plant Trumpf die in Ulm bereits bestehenden Reinraumproduktionsanlagen für Laserdioden um Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Quantencomputer-Chips zu ergänzen. »Als etablierter Hersteller von Komponenten für die Halbleiterbranche besitzen wir fundiertes Know-how, ein starkes Partnernetzwerk und eine hochmoderne Fertigungsumgebung. Wir bieten damit die optimalen Voraussetzungen für die Produktion von Quantencomputer-Chips«, sagt Berthold Schmidt, Managing Director von Trumpf Photonic Components. Bis Ende des Geschäftsjahrs im Juni 2022 soll es Q.ant gelingen, Chip-Komponenten für Quantencomputer zu entwickeln, die jeweils Quanten erzeugen, führen und manipulieren können. Im Anschluss soll der erste Prototyp eines Quantencomputer-Chips entstehen. Ziel ist es, in spätestens fünf Jahren einen voll funktionsfähigen Quanten-Chip zu entwickeln, der heutige Computer ergänzt und leistungsfähiger macht.

 

Unternehmen:
Q.ANT GmbH
D-70565 Stuttgart
www.qant.de
www.trumpf.com

 

 

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Micronora  | Messe
27.09.2022 bis 30.09.2022


Semicon Europa  | Messe
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12.07.2021 | Lasermikrobearbeitung | LPKF

Hochfrequenztechnik in Glas

Um Elektroniksysteme für Hochfrequenzanwendungen zu realisieren, wurde in einem Verbundprojekt ein neuartiger Technologiebaukasten für das Sensor-Packaging geschaffen. Glasinterposer sollen dabei mehrere Chips zu einem multifunktionalen System-in-Package verbinden. Um im Umfeld des Internets der Dinge wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen auch…[mehr]

16.09.2019 | Mikrozerspanung | LT Ultra | Carl Zeiss Jena | TU Berlin

Ultrapräzise Maschinen für hybridoptische Elemente

Gekrümmte diffraktive Optiken werden zur Miniaturisierung spektroskopischer Systeme eingesetzt, die Herstellung der Replikationsmaster ist jedoch langwierig und kostenintensiv. Mehr Freiheiten im optischen Design bietet die flexible Ultrapräzisions­zerspanung, sie erfordert allerdings die präzise Beherrschung von Maschine und Prozess.

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10.06.2019 | Mikromontage | relyon plasma

Plasmatechnik für haltbare Verbindungen

Um eine gute Adhäsion zu erreichen und Verbindungen zu verbessern, kann Plasma unter Atmosphärendruck auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Das macht das Verfahren zu einer attraktiven Alternative zu chemischen Haftvermittlern und Lösungsmitteln.

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